warum Teams jeder Größe Zammad für strukturierten, zuverlässigen Support wählen.
Wie lautet dein Name und deine Position bei Zammad?
Ich heiße De Long Iu und bin als Consultant bei Zammad tätig. Am Anfang kam es im Team manchmal zu kleinen Verwechslungen, weil es nicht immer sofort klar war, welcher Teil meines Namens der Vorname und welcher der Nachname ist.
Deswegen habe ich mir eine einfache Merkhilfe einfallen lassen: „De“ ist die Abkürzung für „deutsch“, während Long im Chinesischen „Drache“ bedeutet. In aller Kürze: der deutsche Drache.
Wofür bist du bekannt?
Ich lasse meine lieben Kollegen/innen antworten 😉.
Ivan (Support): „Für mich sind es vor allem deine positive, humorvolle Art und deine Hilfsbereitschaft, die sich seit deinem ersten Tag im Team kein bisschen verändert haben. Gute Kolleginnen und Kollegen sind schwer zu finden. Mit dir haben wir wirklich einen Volltreffer gelandet.“
Andree (Sales): „Dafür, dass du gerne kochst und gerne gut isst!“
Johanna (Produkt): „Du bringst dich überall, wo es gebraucht wird, aktiv mit ein, treibst interne Themen mit viel Einsatz voran und hast ein gutes Gespür für Kunden und Kollegen. Trotz des Remote-Alltags sorgst du mit deiner humorvollen und offenen Art immer für ein kollegiales Miteinander.“
Woran arbeitest du gerade?
Neben meinem Workshop- und Trainingsalltag schaue ich gerne auch in andere Bereiche rein, wenn sich die Chance bietet. Gerade bin ich zum Beispiel bei der Organisation unseres 10-jährigen Zammad-Jubiläums involviert, bringe Ideen zur Gestaltung ein und bin am Tag der Veranstaltung als Springer eingeplant. Das bedeutet: Ich werde dort aushelfen, wo gerade irgendwas fehlt, wackelt oder Unterstützung gebraucht wird.
Ein weiteres heißes Thema ist unsere Zammad AI. Ich bin in unsere Webinare eingebunden und versuche, die neuen Funktionen so anschaulich wie möglich zu erklären. Es geht nicht um die unrealistischen Versprechen der KI, sondern darum, ihre echten Hilfen im Support-Alltag zu zeigen und wo zum Glück weiterhin Menschen gebraucht werden.
Was hast du im Job zuletzt Neues gelernt?
Ich habe bei Zammad gelernt, wie gut Zusammenarbeit funktionieren kann, wenn Teams eigenverantwortlich arbeiten. Viele Dinge entstehen hier über Austausch, Vertrauen und kurze Wege statt über starre Hierarchien. Das gibt einem viele Freiheiten, bedeutet aber auch, dass man aktiv mitdenken muss.
Martin hat es mal treffend ausgedrückt: „Das Ergebnis deiner Probezeit ist die Antwort auf die Frage: Passt du zu uns und wir zu dir?“
Was motiviert dich jeden Morgen?
Die Vorfreude auf den Montag (und jeden Tag). Ich bin aus der Selbstständigkeit ausgestiegen, weil ich in einem witzigen und kompetenten Team arbeiten wollte. Das habe ich bei Zammad definitiv bekommen. Darüber hinaus liebe ich es, unseren von Zammad begeisterten Kunden neue Fähigkeiten beizubringen und von ihnen auch Neues zu lernen.
Was liebst du am meisten an der Remote-Arbeit? (Und was nicht so?)
Eigentlich wollte ich ursprünglich gar keinen Remote-Job. Mir waren ein echtes Teamgefühl und spontane Begegnungen in der Kaffeeküche wichtig. In der Probezeit habe ich Schritt für Schritt gemerkt, dass Home-Office nicht automatisch bedeutet, allein zu sein.
Trotz unseres Remote-first Ansatzes fühlt sich das Zammad-Team auch bei räumlicher Distanz erstaunlich nah an. Wir sind ziemlich unterschiedlich, mit verschiedenen Charakteren, Lebensgeschichten und kulturellen Hintergründen. Das macht den Austausch lebendig, auch remote.
Und wenn ich in einem Workshop kurz Rückendeckung brauche, ist das Consulting-Team meist nur eine Nachricht entfernt. Im Zweifel geht auch mal das ‚Bat-Signal‘ Richtung Dev-Team raus.
Womit unterhältst du deine Kollegen?
Mit einer Mischung aus Selbstironie, Situationskomik und spontanen Wortneuschöpfungen, die sich im Arbeitsalltag verselbstständigen. Manche entstehen einfach so, andere schenken mir Kunden in Workshops und Trainings.
Die drei Punkte bei Aktionen in Zammad sind für mich zum Beispiel ganz klar das Kebap-Menü. Wenn man es einmal so genannt hat, sieht man es nie wieder anders.
Welche Branche oder welche Marke sollte Zammad dringend nutzen?
Ich finde es gerade spannend, dass Zammad nicht auf eine bestimmte Branche oder Unternehmensgröße festgelegt ist. Die Bandbreite reicht vom klassischen Kundenservice über die interne IT bis hin zu Organisationen, die sehr spezielle Prozesse abbilden müssen. Genau das macht Zammad so interessant: Es funktioniert für kleine Teams und Start-ups genauso wie für größere Organisationen und Konzerne.
Wie gelingt es dir, aus deinen Alltagsroutinen auszubrechen?
Für mich sind es eher kleine Schritte als ein großer, radikaler Umbruch. Gerade durch die Remote-Arbeit merke ich, wie wichtig es ist, Routinen bewusst zu gestalten.
Morgens hilft mir beispielsweise ein kurzer Spaziergang, um nicht direkt vom Bett an den Schreibtisch zu wechseln. Mittags koche ich mir gerne etwas Warmes und Leckeres. Dafür haben sich Induktions-Wok, Teppanyaki-Platte und AirFryer bewährt. Danke an Gerrit, Andree und YouTube für die entsprechenden Anregungen.
Und abends muss ich auf jeden Fall noch einmal raus. Ob Sport, Freunde treffen oder ganz pragmatisch den Kühlschrank wieder auffüllen. Hauptsache, der Tag endet nicht vor einem Bildschirm.
Wie sieht dein Schreibtisch aus?

Hast du eine Leidenschaft, die man nicht aus deinem Lebenslauf herauslesen würde?
Wer schon einmal mit mir in einem Workshop oder Training war, hat vielleicht die beiden Surfbretter hinter mir an der Wand gesehen. Kleiner Spoiler: Die hängen da nicht nur für die Optik.
Es hat zwar läppische sieben Jahre gedauert, bis ich mich endlich auf die Welle getraut habe, aber seitdem ist es für mich der beste Weg, den Kopf freizubekommen und die Zeit zu vergessen.

Was inspiriert dich?
Reife Persönlichkeiten. Menschen, die mit gutem Beispiel vorangehen, ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen. Für mich zeigt sich wahre Größe darin, nicht nur seine Stärken zu zeigen, sondern auch eigene Fehler eingestehen zu können.
Wonach bewertest du deinen persönlichen Erfolg?
Ich habe für mich eine sehr einfache Definition von Erfolg mitgenommen: Setze dir ein Ziel und arbeite darauf hin.
Das macht Erfolg für mich viel greifbarer. Das kann etwas Kleines im Alltag sein, zum Beispiel abends schwimmen zu gehen und danach tiefenentspannt nach Hause zu kommen. Oder etwas Größeres, wie einen Job zu finden, der sich wirklich nach dem richtigen Platz anfühlt. Genau dieses Gefühl habe ich bei Zammad.
Welche Karrieretipps hast du?
Probier neues Zeug aus. Du bist der Einzige, der weiß, was für dich passt.
Was vermisst du aus deinem vorherigen Job?
Am ehesten vermisse ich die langfristige Begleitung von Menschen. In meinem vorherigen Job konnte ich über mehrere Monate miterleben, wie sich Quereinsteiger entwickeln und sicherer werden.
Ein Stück weit war auch die zeitliche Flexibilität dort anders. Bei Zammad arbeiten wir zwar sehr flexibel, aber als Consultant richte ich mich natürlich oft nach den klassischen Arbeitszeiten unserer Kunden.
Welches Feature findest du bei Zammad am coolsten?
Objekte und Core Workflows. Für sich genommen sind beide schon stark, aber zusammen passiert genau dieser schöne Mathe-Moment, in dem aus 1 + 1 plötzlich 11 wird.
Was ist deine liebste Zammad-Anekdote?
Es gibt viele kleine Zammad-Momente, aber mein Favorit kommt aus dem Consulting-Team. Hätten wir ein richtiges Büro, würde über unserer Tür vermutlich ein Banner mit der Aufschrift „Erwartungshaltungsmanagement“ hängen.
Das klingt erst einmal trocken, beschreibt unseren Alltag aber ziemlich gut. In Workshops und Trainings geht es nicht nur darum, Funktionen zu erklären, sondern auch darum, gemeinsam herauszufinden, was realistisch ist, was sinnvoll ist und wie man aus Zammad das Beste für den eigenen Arbeitsalltag herausholt.
Und ja, das Wort ist lang, aber im Consulting braucht man manchmal genau solche Bandwurmwörter.
Was machst du in deiner Freizeit?
Bücher lesen, lecker kochen, Brett- und Computerspiele zocken. Seit ich bei Zammad bin, sind außerdem Open-Source- und SmartHome-Projekte dazugekommen. Die Tech-Begeisterung im Team färbt wohl schnell ab.
Ein wichtiger Teil meiner Freizeit ist auch mein Ehrenamt. Ich engagiere mich bei der Interessengemeinschaft München e.V. an den Wellen und war früher als Boulderkids-Trainer aktiv. Das passt aktuell leider nicht mehr so gut zu meinen Workshop-Zeiten. Die Arbeit mit Kindern möchte ich aber nicht ganz aufgeben und war deshalb dieses Jahr als Zeltbetreuer beim KidsCamp dabei.
Für meinen Einsatz dort bekomme ich einen zusätzlichen Urlaubstag von Zammad, und ich lege selbst noch zwei Tage oben drauf. Dass Zammad soziales Engagement unterstützt, bedeutet mir viel. So kann ich mir bewusst Zeit für ein Projekt nehmen, das mir persönlich wichtig ist. Mein Fazit nach vier Tagen mit sieben Kindern: anstrengend, schön und mit sehr viel neuem Respekt für Eltern. Den Schlafmangel verstehe ich jetzt jedenfalls deutlich besser.